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Mehr Lärmschutz für Seevetal!

Laermschutz
15. Juli 2011 3 Kommentare

Lärmschutz ist eines der zentralen Themen in Seevetal. Die Lage unserer Gemeinde im Einzugsbereich von Hamburg führt zu einer enormen Lärmbelastung. Nach dem Erfolg für die Ramelsloher und Ohlendorfer Autobahnanlieger kämpfen wir nun für den längst überfälligen Lärmschutz an den Autobahnen und Bahnstrecken in Seevetal.

FÜR MEHR: Lärmschutz!

 

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3 Kommentare zu Mehr Lärmschutz für Seevetal!


Klaus Neumann

1

am 11. September 2011 um 09:34 Uhr

Guten Tag,

auch ich bin ein vom Lärm geplagter Mensch. Wohne in unmittelbarer Nähe vom Horster Dreieck und erlebe jeden Morgen und jeden Abend die sog. "rushour" der Pendler. Darüber hinaus die ständige Lärmwolke des Straßenverkehrs und Schieneverkehrs (Stichwort: Infraschall). Zu allem Überfluss gibt es dann , wenn es aufgrund des Sonntagsfahrverbotes für den Schwerlastverkehr tatsächlich endlich am Sonntagmorgen einmal ruhig ist (zumindest im Vergleich zur gewohnten Lärmbelästigung), eine ärgerliche Ausnahmegenehmigung von gesetzlich geregelten Rücksichtspflichten hinsichtlich des Lärms.

Gemeint ist die die Genehmigung des Golfclubs Seevetal, quasi rund um die Uhr, an Sonn- und Feiertagen lautstark Rasen mähen zu dürfen! Was selbstverständlich auch rege genutzt wird.

Es gab bzw. soll zwar noch eine Absprache zum Verzicht des Mähens am Sonntagmorgen geben. Diese wurde Dank eines engagierten Mitarbeiters der Gemeinde Seevetal mit dem Golfclub geschlossen.

Diese Abmachung wird jedoch jüngst leider frei nach Gutsherrenart ständig wieder gebrochen.

Hier terrorisiert eine gut situierte Minderheit seit Jahren die weniger zahlungskräftige Allgemeinheit!

Ich wäre schon sehr dankbar, wenn das Thema Lärmverhinderung endlich ernst genommen würde.

Gruß an die politisch Verantwortlichen


Jens Meissner

2

am 07. August 2011 um 12:53 Uhr

Ich habe aber den Eindruck, das ich nicht ernst genommen werde.
Das die Gärtner ihre Arbeit machen müssen ist mir schon klar. Aber durch meine Beobachtungen, sind einige Arbeiten einfach sinnlos.
Ich finde es bemerkenswert, das ein Gärtner seinen Laubbläser dazu benutzt, um Parklätze von ein wenig Sand zu befreien, bzw. auch die Gehwege.
Der nächste Wind bläst es wieder dort hin, wo der Gärtner es weggeblasen hat. Meines Erachtens ist ein wenig Sand auf Parkplätzen und Gehwegen kein Grund den Laubbläser zu aktivieren. Ich habe auch gesehen wie ein Mitarbeiter dieser Firma Panckow den Blütenstaub von den Autos geblasen hat, und das geht mir eindeutig zu weit.
Herr Trittin hat gesagt, das wieder geharkt werden darf. Da war er noch Umweltminister. Der wurde wohl auch nicht ernst genommen.
Oder das die Gärtner die Straßenkanten mit Kehrmaschinen säubern, 2 Tage später kommt die Stadtreinigung, und es wird wieder gekehrt.
Mir geht es nicht darum, das die Gärtner ihre Arbeit verrichten, mir geht es ganz simpel darum, das einige Arbeiten mit diesen Höllenmaschinen einfach überflüssig sind.
Mir ist bekannt, das viele Geräte ein EG-Umweltzeichen haben müssen, um auch während bestimmter Zeiten benutzt werden zu dürfen, das kann ich aber nicht überprüfen. Betroffen sind 57 Maschinen. Welche das im einzelnen sind, habe ich noch nicht eruieren können, aber die Gartengeräte die hier benutzt werden, gehören eindeutig dazu.


Jens Meissner

3

am 28. Juli 2011 um 12:54 Uhr

Hallo
Der Lärmschutz ist in Seevetal, besonders in Meckelfeld, längst überfällig. Nicht nur die Autos und die Bahn verursachen hier Lärm, sondern auch die Gärtner machen hier täglich mit ihren Maschinen ein Höllenspektakel, der tagsüber nicht auszuhalten und nur mit geschlossenem Fenster erträglich ist. Das heißt, das ich meinen Balkon nicht nutzen kann. Die Gärtner arbeiten mit ihren Maschinen nur mit Gehörschutz, allein daran sieht man doch schon, wie laut diese Geräte sind. Ob Aufsitzrasenmäher, Laubbläser, Trimmer, Kettensäge, Heckenschere etc.pp. Alles mit Benzinmotoren angetrieben. Ich dachte immer, das Gärtner ein naturverbundener Beruf sei?! Sicher habe ich nichts gegen gepflegte Vegetation, aber man sollte die Kirche doch im Dorf lassen, dafür ist der Preis einfach zu hoch.
Tempo 30 im gesamten Ort wäre auch eine Option, um den Straßenlärm zu reduzieren. Die Lebensqualität lässt sich durch bestimmte Vorgaben sicher verbessern.


 

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